Bericht vom Bayerischen Fernsehen am 12.04.2012 von Sebastian Kraft

Sabatina spricht über ihren Weg in die Freiheit. Sie erzählt von ihrem Verein, der anderen Frauen hilft, ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit zu führen. Und von ihrem Engagement für verfolgte Christen, z.B. in Hamburg zusammen mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, wo von Sabatina unterstützte Mahnwachen für Menschen stattfinden, die aus religiösen Gründen verfolgt werden.

Das Video vom Bayerischen Fernsehen ist hier verfügbar.

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Ostermarsch der IGFM in Hamburg

Ostermarsch, organisiert von der IGFM am 07. April 2012 in Hamburg, für den iranischen Pastor Youcef Nadarkhani und andere Opfer religiös motivierter Gewalt.

Sabatinas Spruchband gegen Christenverfolgung

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Interviews mit Erin Burnett und Abigail Pesta im März 2012

Erin Burnett von CNN interviewte Sabatina über ihre Geschichte und die Arbeit ihres Vereins. Sabatina machte deutlich, worin der Unterschied zwischen häuslicher  Gewalt und Verbrechen im Namen der Ehre besteht.

Hier können Sie das Interview sehen

In dem Interview für Newsweek betonte Sabatina, dass ihre Geschichte für zahllose Frauenschicksale steht: “Ich repräsentiere Tausende von Mädchen auf dieser Welt!”

Hier können Sie das ganze Interview sehen.

Sabatina in New York

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Sabatina und Angelina Jolie bei Konferenz in New York

Sabatina James und Angelina Jolie bei der Opening Night im Lincoln Center, New York (Copyright: Abigail Pesta)

Am 8. März lud Tina Brown, Chefredakteurin der Zeitung Newsweek, nach New York zu einer Konferenz ein. Ihre Gäste waren Pionierinnen auf dem Gebiet der Frauenrechte. Sabatina James, Angelina Jolie, Madeleine Albright und Jasvinder Sanghera eröffneten die dreitägige Konferenz mit interessanten Interviews und spannenden Diskussionen.

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Fachtagung über Zwangsheirat

Am 10. November 2011 sprach Sabatina auf Einladung des Deutschen Innenministeriums und des Deutschen Anwaltsinstitutes auf einer Fachtagung über Zwangsheirat. Sabatina referierte vor Mitarbeitern relevanten Zielgruppen wie Polizei, Allgemeinen Sozialen Diensten, Zweigen der Gerichtsbarkeit und Mitarbeitern von Beratungsstellen darüber, wie Opfern von Zwangsheirat am besten zu helfen sei. Dabei berief sie sich auf eigene Erfahrungen und Erfahrungen ihres Vereins Sabatina e.V.

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Alarmierende Zahlen zu Zwangsehen in Deutschland

Die heute veröffentlichte Studie des Familienministeriums belegt: In Deutschland werden jedes Jahr über 3.000 junge Mädchen zwangsverheiratet. Rechnet man die Zahl der arrangierten Ehen dazu, die meiner Meinung nach auch mit Zwangsheirat gleichzusetzen sind, dürfte die Zahl laut dem Münchener Soziologen Dr. Aydin Findikci bei über 30.000 Fällen pro Jahr liegen. Die Studie belegt auch, dass Zwangsheirat meistens in stark muslimisch geprägten Familien vorkommt. So geben 83,4 Prozent der Opfer an, ihre Eltern seien religiöse Muslime.

Kulturrelativisten wollten uns jahrelang einbleuen, dass Zwangsheirat nichts mit dem Islam zu tun habe. Doch jetzt wird deutlich, dass der Islam sehr wohl eine Ursache für die Zwangsehen ist. Im Koran heißt es in Sure 24,32: “Verheiratet die Ledigen!” Dort steht nicht: “Ihr Ledigen heiratet.” Neben den Suren spielt die Vorbildrolle des Propheten Mohammed eine große Rolle im Leben der Muslime. Dieser war über 50 Jahre alt als er seine jüngste Frau Aisha heiratete. Sie war zu dem Zeitpunkt des Eheschließungsvertrages 6 Jahre alt*. Beim Vollzug der Ehe war Aisha neun.

Vor diesem Hintergrund rufe ich die Islamverbände dazu auf, ihren Gläubigen zu erklären, dass die Praxis aus dem Leben Mohammeds nicht auf das Heute übertragbar ist und Zwangsheirat bzw. arrangierte Ehen ein Verbrechen sind.

Sabatina James

* Überlieferung laut Bukhari

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“Beckmann” am 8. September 2011

Auch wenn die Sendung schon einige Zeit zurückliegt: Die “Beckmann”-Sendung am 8. September 2011 hat bei Sabatina bleibende Eindrücke hinterlassen. Darum möchte sie sich an dieser Stelle noch nachträglich zu den Inhalten der Talkshow äussern:

Die Aussagen der Eltern, deren Kinder zum Islam konvertierten und Ungläubige töten wollten, haben mich sehr berührt. Weniger „amused“ war ich über die New-York-Times-Journalistin Souad Mekhennet, die uns immer wieder erklärte, wie wichtig der Islamunterricht an deutschen Schulen sei, um durch ihn „radikale Tendenzen zu vermeiden“.

Dass hierbei die Gründe des Problems ausgeblendet werden, geht mir gewaltig auf die Nerven. Unsere Politiker wundern sich über die steigende Zahl radikalisierter muslimischer Jugendlicher, doch der Umstand, dass der Koran selbst zur Gewalt aufruft, wird hierbei ignoriert.

Die vermeintlichen Islamkenner, die regelmäßig zu Talkrunden eingeladen werden, kennen offenbar nicht die Realität in Ländern, in denen islamisches Recht herrscht und ganz selbstverständlich die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Täglich sterben dort Menschen aus religiösen Gründen. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass diese angeblichen Experten noch nicht einmal im Koran geblättert haben.

Ich hoffe, dass sich Islam und Christentum einmal besser verstehen, doch das ist nicht möglich, indem man kritiklos Islamunterricht an Schulen einführt. Wenn man Jugendliche von islamischer Radikalisierung abhalten möchte, muss man die Inhalte des Koran und religiöse Praxis kritisch hinterfragen. Die Aufrufe zur Tötung Andersgläubiger und die Gesetze zur Unterdrückung der Frau stehen schwarz auf weiß im Koran. Sie sind menschenverachtend und dürfen nie außen vor gelassen werden, wenn man über den Islam spricht. Integration muss nämlich auch bedeuten, dass bestimmte Sachen aufgegeben werden, die nicht bloß kein Teil mitteleuropäischer Kultur sind, sondern aus gutem Grunde verboten: zum Beispiel Frauenunterdrückung, Zwangsverheiratung und Ehrenmord.

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„Die Bundesregierung muss sich gegen Christenverfolgung engagieren“

Anlässlich des Papstbesuches sprach Sabatina James auf Einladung der
Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 22.9.2011 im Bundestag
über die Situation von Christen in islamischen Ländern. „Wir sind heute
mit der größten Christenverfolgung aller Zeiten konfrontiert“, so James.
Wie auch in ihrem gerade erschienenen Buch „Nur die Wahrheit macht uns
frei“ verdeutlichte sie anhand von Einzelschicksalen, wie Christen täglich
in Gefängnisse gesteckt, grausam gefoltert, verstümmelt und ermordet
werden.

Die Situation verbessere sich nur, wenn die Politik ihren Einfluss geltend
mache: „In einem islamischen Land als Christ Widerstand zu leisten, endet
schnell tödlich. Verfolgte Christen sind deshalb auf Hilfe von außen
angewiesen“, erklärte die Schriftstellerin und betont, wie notwendig es
sei, dass verfolgte Christen leichter Asyl in christlichen Ländern
bekämen. Einen weiteren Appell richtete sie an die Islamverbände, welche
nicht nur in „westlichen“ Ländern Rechte einfordern sollten, sondern auch
Christen in muslimischen Ländern Gleichberechtigung zugestehen: „Nur so
kann ein Klima religiöser Toleranz entstehen.“

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Sabatina spricht bei Konferenz in New York

Aus Sicherheitsgründen fand die “Honor Violence Conference” für Sozialarbeiter und Vertreter von Justizministerien und FBI am 6. Juni 2011 unter Ausschluss von Öffentlichkeit und Presse statt. Deshalb berichte ich selbst von der Konferenz, bei der ich mir das Mikrofon teilte mit:

  • Nazir Afzal, OBE (Oberstaatsanwalt in London), der zahlreiche Fälle von Ehrenmorden in England strafrechtlich verfolgt hat. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von Queen Elizabeth mit dem OBE, Order of the British Empire
  • Laura M. Reckart, Staatsanwältin im Prozess um den ersten international bekannt gewordenen Ehrenmord in den USA, bei dem die 20-jährige Irakerin Faleh Almaleki aufgrund ihres „westlichen“ Lebensstils von ihrem Vater ermordet wurde
  • Ayaan Hirsi Ali, Politikerin, Vorsitzende der AHA Foundation mit Sitz in den USA

Nazir Afzal schilderte eindrücklich, wie die britische Regierung bislang über 400 britische Staatsbürgerinnen pakistanischer Herkunft nach England zurückholte, die im Heimatland der Eltern zur Ehe gezwungen wurden. Außerdem machte er auf das Problem aufmerksam, dass Ehrverbrechen nach „westlicher“ Logik schwer vorstellbar seien. Den Opfern werde deshalb oft nicht geglaubt. Diese These verdeutlichte er anhand des Falles von Banaz Mahmood, die von ihrer Familie in England ermordet wurde, weil sie einen Freund hatte. Die Polizei nahm das Mädchen nicht ernst und verweigerte ihr die Hilfe. Banaz wurde von ihrem Vater und ihrem Onkel grausam hingerichtet.

Im Anschluss an diesen erschütternden Vortrag berichtete ich, wie die österreichische Polizei und alle sozialen Stellen versagten, als ich ihre Hilfe suchte. In diesem Zuge erläuterte ich die Hintergründe, warum oft den Tätern mehr Glauben geschenkt wird als den Opfern.

Die Rede von Laura M. Reckart behandelte die unfassbare Realität, dass Ehrenmörder selbst nach der Tat das Opfer als schuldig betrachteten und nicht sich selbst. Außerdem beschrieb sie, wie Richter in Fällen von Ehrverbrechen aus Kulturrelativismus mildere Urteile fällen.

Ayaan Hirsi Ali klärte über die Unterschiede zwischen häuslicher Gewalt und Gewalt im Namen der Ehre auf. Anhand einiger Beispiele legte sie dar, wie Ehrenmorde oft zu „Familiendramen“ oder „Eifersuchtstaten“ umgedeutet werden, obwohl sie kulturell bzw. religiös motiviert sind.

Nach den Vorträgen der Spezialisten fand eine Podiumsdiskussion statt, in der Fragen beantwortet wurden.Teilgenommen haben:

FBI
New York Police Department (NYPD)

New York Asian Women’s Center

New York County District Attorney

NOW-NYC

NY State Court System – Bronx Domestic Violence Complex

NYC Criminal Justice Coordinator / NYC Mayor’s Office

NYC Department of Probation

NYC Department of Youth and Community Development

NYS Office of Temporary and Disability Assistance – Bureau of Refugee & Immigrant Assistance

Queens Family Court (Court Attorney Referee)

Singer Foundation

The Newsweek Daily Beast Company

U.S. Attorney’s Office (EDNY)

Women’s City Club

Worldwide Orphans Foundation

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Sabatina Dokumentation erhält Marler Fernsehpreis von Amnesty International

Die 37 Grad Dokumentation über Sabatina „Zur Heirat verurteilt“ wurde am 14. Mai 2011 mit dem Marler Fernsehpreis für Menschenrechte ausgezeichnet worden. Der Preis wird von amnesty international verliehen. Wir freuen uns über diese besondere Würdigung und die Aufmerksamkeit, die das Thema Zwangsheirat dadurch erreicht hat.

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